Ahegao
Inhaltsverzeichnis

- Was bedeutet es?
- Die Herkunft von ahegao
- Details zur Darstellung
- Ahegao als Teil der Popkultur
- Die Kritik zur Verwendung
- Echte Ekstase mit den Produkten von dollpark
Was bedeutet es?
Der Begriff ahegao besitzt seinen Ursprung in Japan und der dortigen Popkultur von Anime und Manga. Gemeint ist damit ein bestimmter Gesichtsausdruck der darin dargestellten Charaktere. Unter anderem bringt er Ekstase und lustvolle Erregung zum Ausdruck. Dementsprechend findet er vielfach Verwendung, wenn es um die Darstellung erotischer und sexueller Handlungen geht. Er taucht aber auch davon unabhängig auf.
Die Herkunft von ahegao
Der hintere Teil des Ausdrucks - gao (kao) - bedeutet Gesicht. Der vordere Teil - ahe - stammt von der Lautmalerei "aheahe". Sie steht für eine errötete, schwer atmende Frau mit deutlich sichtbarer sexueller Erregung. In der Begriffsentwicklung und Darstellung gibt es einige Meilensteine, allerdings unterschiedliche Annahmen, wann er aufkam. In den 1960er Jahren gelangte er wohl erstmals in der pornografischen Szene zu Popularität, spätestens jedoch in den 1990er Jahren durch verschiedene künstlerische Foren. Die frühen 2000er Jahre markieren die vermehrte Verwendung für Hentai. Dadurch gelangte der spezielle Gesichtsausdruck auch über das pornografische Genre hinaus vermehrt in die Popkultur.
Details zur Darstellung
In seiner Ausführung ist der als ahegao beschriebene Gesichtsausdruck stark übertrieben dargestellt. Neben den stark geröteten Wangen und herausgestreckter Zunge gehören auch verdrehte beziehungsweise nach hinten gerollte und tränende Augen dazu. Oftmals läuft auch sichtbar Speichel aus dem Mund. Diese Übertreibung geschieht bewusst, es entsteht ein surrealer Effekt, der auch Gegenstand von Parodien ist. Abgesehen von ahegao existieren auch weitere spezielle Kategorien von Gesichtsausdrücken. Die Bezeichnungen enthalten ebenfalls die Endsilbe gao (kao) für Gesicht tragen. So steht doyagao beispielsweise für einen stolzen Gesichtsausdruck oder nakigao für ein weinendes Gesicht.
Ahegao als Teil der Popkultur
Seine Popularität verdankt der spezielle Gesichtsausdruck der humoristischen Darstellung in Memes. Er wird auch von sogenannten E-Girls aufgegriffen, Teil einer in den späten 2010er Jahren entstandenen Jugendkultur. Diese bringt Elemente wie Anime, K-Pop, Gothic und Emo zusammen. Entscheidend sind auffällige Looks, Social-Media-Präsenz und damit verbundene Interessen, wie beispielsweise Gaming. Außerdem existiert im Social-Media-Bereich eine Challenge zu ahegao, bei der es darum geht, den Gesichtsausdruck für ein Foto oder ein Video zu imitieren. Des weiteren existiert die Darstellung in der japanischen Modewelt. Dabei zieren Charaktere aus der Welt des Anime und Manga, die diesen Gesichtsausdruck tragen, die Kleidungsstücke.
Die Kritik zur Verwendung
- je nach Darstellungskontext sexistisch
- unrealistische Abbildung von weiblicher Lust
- Objektifizierung und Sexualisierung minderjähriger Mädchen, da diese in der sogenannten E-Girl-Bewegung den Gesichtsausdruck verwendet, beispielsweise auch in Verbindung mit sexualisierenden Posen.
Ahegao-Fantasien mit passenden Sexpuppen inszenieren
Wer den aus Anime und Manga bekannten Gesichtsausdruck in das eigene Liebesspiel einbeziehen möchte, kann mit einer Sexpuppe entsprechende Rollen und Szenarien gestalten. Besonders passend sind dabei asiatische Sexpuppen, deren Gestaltung sich häufig an ästhetischen Merkmalen aus dem asiatischen Raum orientiert. Unterschiedliche Gesichter, Körperformen und Ausstattungsmerkmale ermöglichen eine Auswahl nach den persönlichen Vorstellungen.