Injakulation
Inhaltsverzeichnis

- Begriffserklärung Injakulation
- Der „trockene Orgasmus“ als Sextechnik
- Biologische Rahmenbedingungen / Voraussetzungen
- Kritik
- Das Definitionsproblem
- Orgasmen mit den Produkten von dollpark
Begriffserklärung Injakulation
Eine Injakulation bezeichnet einen männlichen Orgasmus, bei dem kein Ejakulat nach außen austritt. Stattdessen soll es zu einem Rückfluss in Richtung Prostata kommen. Davon zu unterscheiden ist die retrograde Ejakulation, bei der das Ejakulat in die Blase gelangt. Bleibt die Ejakulation vollständig aus, spricht man von Anejakulation.
Retrograde Ejakulation und Anejakulation werden häufig unter dem Begriff „trockener Orgasmus“ zusammengefasst und gelten medizinisch als sexuelle Funktionsstörungen.
Der „trockene Orgasmus“ als Sextechnik
Im Daoismus wird Injakulation als sexuelle Technik beschrieben. Dabei soll durch gezielte Stimulation des sogenannten Jen-Mo-Punkts (zwischen Hoden und Anus) die Ejakulation verhindert werden, während das Orgasmuserleben bestehen bleibt. Ziel ist es, die Erektion aufrechtzuerhalten und multiple Orgasmen zu ermöglichen.
Wichtig: Für diese Technik existieren keine belastbaren wissenschaftlichen Belege. Ob der beschriebene Vorgang physiologisch möglich ist, gilt als umstritten.
Biologische Rahmenbedingungen / Voraussetzungen
Dem Konzept zufolge wird der Jen-Mo-Punkt kurz vor dem Orgasmus durch Druck stimuliert. Während des Orgasmus ziehen sich Samenleiter, Prostata und Nebenhoden rhythmisch zusammen, was normalerweise zur Ejakulation führt.
Die Akupressur soll diesen Vorgang unterbrechen und einen Rückfluss auslösen. Kritisch ist hierbei die Frage, ob sich die komplexen hormonellen und nervalen Abläufe eines Orgasmus – inklusive der Refraktärphase – durch äußeren Druck beeinflussen lassen.
Kritik
Die Kritik an der Injakulation basiert vor allem auf fehlenden wissenschaftlichen Nachweisen und medizinischen Zweifeln an der Umsetzbarkeit. Die Refraktärphase nach dem Orgasmus wird hormonell gesteuert und gilt als schwer beeinflussbar.
Das Definitionsproblem
Auch der Begriff des „multiplen Orgasmus“ beim Mann ist nicht eindeutig definiert. Teilweise wird bereits ein erneuter Orgasmus innerhalb von 20 Minuten als multipel bezeichnet. Einheitliche Kriterien fehlen.
Orgasmen mit den Produkten von dollpark
Unabhängig davon, ob Injakulation gelingt, bieten geeignete Produkte vielfältige Möglichkeiten, das eigene Lustempfinden zu erkunden und intensive Höhepunkte zu erleben. Realistische Masturbatoren können dabei helfen, Erfahrungen bewusst und kontrolliert zu gestalten.