Koprophilie

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Was heißt Koprophilie?

Koprophilie bezeichnet einen Fetisch, bei dem menschliche Exkremente sexuelle Erregung auslösen. Er kann unabhängig von sexueller Orientierung auftreten und wird aufgrund seiner starken Abweichung vom gesellschaftlich üblichen Sexualverhalten als Paraphilie eingeordnet. In der Umgangssprache existieren Bezeichnungen wie Scat oder KV.

Wie wird der Fetisch befriedigt?

Das Ausleben kann in unterschiedlichen Ausprägungen erfolgen und variiert individuell. Dabei können eigene oder fremde Exkremente einbezogen werden; Präferenzen unterscheiden sich u. a. hinsichtlich Aussehen, Konsistenz, Menge oder Geruch.

Wie entwickelt sich ein solcher Fetisch?

Zur Entstehung gibt es keine gesicherten Erklärungen. Diskutiert werden u. a. psychologische Faktoren und Wahrnehmungsprozesse, bei denen üblicherweise als unangenehm empfundene Reize anders bewertet werden.

Gesundheitliche Aspekte bei Koprophilie

Exkremente können gesundheitliche Risiken bergen, insbesondere durch Bakterien und Pilze. Das Infektionsrisiko steigt je nach Art und Intensität des Kontakts. Entsprechend ist ein bewusster Umgang mit möglichen Risiken erforderlich.

Wie weit ist der Fetisch verbreitet?

Aufgrund starker Tabuisierung existieren kaum belastbare Daten zur Verbreitung. Zudem erschweren unterschiedliche Ausprägungen eine verlässliche Einordnung.

Tabufantasien mit passenden Produkten inszenieren

Wer Fantasien rund um besonders tabuisierte Szenarien ausleben möchte, kann diese mit einer Sexpuppe oder einer Taschenmuschi auf symbolische Weise gestalten, ohne echte Exkremente einzubeziehen. Nach der Nutzung sollten die Produkte entsprechend den jeweiligen Material- und Pflegehinweisen gründlich gereinigt werden, beispielsweise mit einem geeigneten Toy Cleaner.