Pegging

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Begriffserklärung – Was ist Pegging?

Pegging bezeichnet eine sexuelle Praktik, bei der eine Person mithilfe eines Strap-ons (Harness mit Dildo) die Penetration übernimmt. In heterosexuellen Konstellationen entsteht dadurch häufig ein Rollentausch, bei dem die Frau den aktiven Part übernimmt und den Mann anal penetriert.

Der Begriff leitet sich vom englischen „to peg“ ab. Pegging kommt sowohl in heterosexuellen als auch in gleichgeschlechtlichen Beziehungen vor.

Was macht den Reiz aus?

Der Reiz liegt insbesondere im Perspektivwechsel und dem Spiel mit Rollen, Kontrolle und Hingabe. Analstimulation kann zudem durch die hohe Nervenendendichte im Analbereich sowie durch die mögliche Prostatastimulation intensive Lustempfindungen auslösen.

Was gibt es zu beachten?

Pegging erfordert Vorbereitung, Vertrauen und klare Kommunikation. Besonders bei analer Penetration ist Vorsicht geboten, da Schmerzen oder Verletzungen möglich sind.

Kommunikation ist das A und O

Vor und während der Anwendung sollte offen über Wünsche, Grenzen und mögliche Beschwerden gesprochen werden. Einvernehmlichkeit ist zwingend erforderlich.

Vorbereitung auf Pegging

Entspannung ist entscheidend. Eine Massage oder ein längeres Vorspiel können helfen. Hygiene spielt ebenfalls eine Rolle; das Entleeren des Darms vorab ist sinnvoll. Optional können Analduschen verwendet werden.

Mit Fingern oder geeigneten Toys kann der Analbereich vorsichtig gedehnt werden, um sich langsam an die Penetration zu gewöhnen.

Viel Gleitgel bei analer Penetration

Da der Anus keine eigene Gleitflüssigkeit produziert, ist ausreichend Gleitgel unerlässlich. Es reduziert Reibung, erleichtert das Eindringen und minimiert das Verletzungsrisiko.

Mögliche Stellungen sind unter anderem:

  • Doggy: geeignet zur Prostatastimulation
  • Reiterstellung: mehr Kontrolle für den empfangenden Part