Die weibliche Anatomie

Die weiblichen Geschlechtsorgane sind anatomisch betrachtet bei allen Frauen gleich, dennoch sind sie so individuell und einzigartig wie die Frauen selbst. Kein Intimbereich gleicht dem anderen. Der Genitalbereich einer Frau ist ein persönliches Merkmal, das es kein zweites Mal gibt, ähnlich eines menschlichen Fingerabdrucks. Die Geschlechtsorgane der Frau sind also etwas ganz Besonderes und Unverwechselbares. Daher lohnt es sich, diese Bereiche und ihre Funktionen einmal genauer zu betrachten.

Info dNature

Vulven sind ideal, um das weibliche Geschlechtsteil bis ins Detail kennenzulernen, zu erkunden und im wörtlichen Sinne zu erfassen. Dabei handelt es sich um originalgetreue Abbildungen der weiblichen Genitalien, die betrachtet, befühlt und studiert werden können. Sie fühlen sich absolut lebensecht an und entsprechen jeweils dem äußeren Genitalbereich eines Modells, das sich für diesen Abdruck zur Verfügung gestellt hat. Schnell wird klar, dass jeder Frauenkörper anders gebaut ist und jeder Genitalbereich ganz individuelle Merkmale aufweist.

Entscheidend für den Fortpflanzungsprozess

Die äußeren Geschlechtsorgane

Die weiblichen Genitalien sind entscheidend für den Sexual- und Fortpflanzungsprozess. Sie werden in zwei Bereiche eingeteilt: die äußeren und die inneren Geschlechtsorgane. Als Vulva – auch Scham genannt – wird die Gesamtheit der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane vom Venushügel bis zum Perineum bezeichnet. Das Perineum liegt zwischen dem hinteren Schamspaltwinkel und dem After.

Schon gewusst?

Zu den äußeren Genitalien zählen:

  • der Venushügel (Mons pubis oder Mons veneris)
  • die Schamlippen (Labium pudendi)
  • die Schamspalte (Rima pudendi oder Rima vulvae)
  • die Klitoris (Clitoris)
  • der Scheidenvorhof (Vestibulum vaginae oder Ostium vaginae)

Der Venushügel

Der Venushügel ist nach der römischen Liebesgöttin Venus benannt und ist somit eine Bezeichnung, die die Weiblichkeit nicht deutlicher unterstreichen könnte. Er wird auch Venusberg, Schamhügel oder Schamberg genannt. Der Venushügel ist eine leichte, aus subkutanem Fettgewebe bestehende Erhebung über dem Schambein oberhalb der Vulva auf der Schambeinfuge. Dieser Bereich ist mit Beginn der Pubertät unterschiedlich stark mit Schamhaaren bedeckt. Da in diesem Bereich viele Nervenverbindungen verlaufen, ist er für viele Frauen auch eine erogene Zone.

Die Schamlippen

Bei den Schamlippen wird zwischen den großen Schamlippen (Labia majora pudendi) und den kleinen Schamlippen (Labia minora pudendi) unterschieden. Das Aussehen und die Größe der Schamlippen variieren von Frau zu Frau. Während sie bei einigen Frauen klein und zierlich sind, können sie bei anderen erheblich größer erscheinen. Häufig ist sogar die Größe der linken und der rechten Schamlippe unterschiedlich – es gibt so gut wie keine absolut symmetrischen Schamlippen.

Mittlerweile sind die Schamlippen auch gesellschaftlichen Schönheitsidealen unterworfen. Immer häufiger werden kosmetische Eingriffe gewünscht, um die Schamlippen den persönlichen Vorstellungen entsprechend zu optimieren. Nur in den wenigsten Fällen sind medizinische Korrekturen tatsächlich notwendig, z. B. bei deutlich zu großen Schamlippen, die sich entzünden und im Alltag zu Problemen führen können. Die kleinen Schamlippen spielen eine große Rolle in der Sexualität. Wird die Frau erregt, so wird die Durchblutung der kleinen Schamlippen deutlich gefördert, und sie färben sich dunkler. Dieser Bereich ist dementsprechend sehr empfindlich und fördert bei Berührung die sexuelle Lust.

Anatomie der menschlichen Vagina – mit dNature Vagina Sindy
Abb. 01 – Anatomie der menschlichen Vagina, mit dNature Vagina Sindy

Die Schamspalte

Als weibliche Schamspalte wird die Furche zwischen den beiden äußeren Schamlippen bezeichnet. Sie gehört zur Vulva und zählt damit zu den äußeren Geschlechtsorganen der Frau.

Die Klitoris

Bei der Klitoris handelt es sich um ein erbsengroßes, nervendurchzogenes, vom Schwellkörpergewebe gebildetes Organ, das für die weibliche Sexualität und für den Orgasmus von entscheidender Bedeutung ist. Sie sitzt am oberen Ende der inneren Schamlippen. Die Klitoris fügt sich vom Körperinneren nach außen dem Arcus pubis, dem Winkel, der von den beiden unteren Schambeinästen gebildet wird, an.

Bei den meisten Frauen ist die Klitoris im entspannten Zustand kaum oder gar nicht zu sehen, da sie sich hinter einer kleinen Falte und der Klitorisvorhaut verbirgt. Bei anderen Frauen kann die Klitoris auch durchaus ständig etwas hervorstehen und damit sichtbar sein. Dies hängt von der Anatomie der jeweiligen Frau ab.

Die Klitorisschwellkörper (Corpora cavernosa) bestehen aus Bindegewebe und Muskelzellen. Wird die empfindliche Klitoris stimuliert, so füllt sie sich mit Blut und schwillt an. Während des Geschlechtsverkehrs wird die Klitoris durch die Bewegung gereizt und die gemeinsame Erregung gesteigert. Die Intensität hängt natürlich auch von der gewählten Stellung beim Akt ab. Bei intensiver Stimulation wird der Orgasmus ausgelöst.

Jede Klitoris ist anders – dNature Vaginas Pussy Print Chantal und Pussy Print Suzi im Vergleich
Abb. 02 – Jede Klitoris ist anders: dNature Vaginas Pussy Print Chantal und Pussy Print Suzi im Vergleich

Der Scheidenvorhof

Der Scheidenvorhof gehört ebenfalls zur Vulva und beschreibt den Bereich der weiblichen Anatomie, der direkt zwischen den beiden kleinen Schamlippen und dem Scheideneingang liegt. Er bildet die Grenze zur Mündungsöffnung der Harnröhre (Meatus urethrae externus). In dieser Region befinden sich auch die Paraurethraldrüsen, die auch als Skene-Drüsen bezeichnet werden. Diese Drüsen sondern ein dünnflüssiges Sekret bei der sogenannten weiblichen Ejakulation ab. Auch das Jungfernhäutchen (Hymen) ist an dieser Stelle direkt am Scheideneingang (Introitus vaginae) zu finden.

Die inneren Geschlechtsorgane

Die inneren Geschlechtsorgane sind nicht sichtbar, da sie – wie der Name schon sagt – innerhalb des Körpers liegen.

Schon gewusst?

Zu den inneren Geschlechtsorganen gehören:

  • die Vagina (Scheide)
  • der Eierstock (Ovarium)
  • der Eileiter (Tuba uterina)
  • die Klitoris (Clitoris)
  • die Gebärmutter (Uterus oder auch Matrix)

Die Vagina

Die Vagina – auch Scheide genannt – besteht aus dehnbaren Muskelfasern, die in Form eines elastischen Schlauches die Verbindung zwischen den äußeren Geschlechtsorganen und der Gebärmutter herstellen. Die weibliche Vagina reicht direkt bis zum Muttermund. Bei Frauen, die noch keinen Geschlechtsverkehr hatten, wird der Scheideneingang zudem durch das Jungfernhäutchen geschützt. Dies reißt in den meisten Fällen beim ersten Geschlechtsakt. Das Jungfernhäutchen kann allerdings in Einzelfällen auch durch andere Einflüsse reißen, z. B. durch Selbstbefriedigung oder auch durch verschiedene Sportarten.

Jede Vagina ist einzigartig und unverwechselbar. Keine gleicht der anderen und jede hat eine ganz eigene Struktur. dNature Vagina Modelle zeigen deutlich auf, wie verschieden Vaginas aussehen können, denn für jedes Modell hat sich eine reale Frau für einen Originalabdruck ihrer weiblichen Geschlechtsorgane zur Verfügung gestellt. Wer sich also die Frage stellt „Wie sieht eine Vagina aus?" oder „Wann ist eine Vagina eine schöne Vagina?", der findet die Antwort sicherlich in den dNature Vaginas.

Die Modelle zeigen unterschiedliche Vulven in jeder erdenklichen Variante – ob kleine Vulva, große Vulva, Vulva mit großen Schamlippen oder Vulven mit deutlich sichtbarem oder eher verstecktem Kitzler. Die dNature Vulva Modelle zeigen die weibliche Vagina-Anatomie bis ins kleinste Detail und dienen somit optimal als Lehrmittel. Im direkten Vergleich wird schnell klar, dass es große Unterschiede bei den weiblichen Geschlechtsorganen gibt. Das macht jede Frau nicht nur mit dem Fingerabdruck, sondern auch im Intimbereich zu einem echten Unikat.

Funktion der Vagina

Die Vagina der Frau hat viele Aufgaben zu bewältigen. Beim Geschlechtsverkehr nimmt sie den Penis des Mannes auf und leitet die Spermien weiter bis zum Muttermund. Kündigt sich ein Baby an, so dient die Vagina als Geburtskanal für das Kind. Außerdem sorgt die Scheide dafür, dass das Blut während der Menstruation ungehindert abfließen kann. Zudem schützt die Vagina die inneren weiblichen Geschlechtsorgane vor möglichen aufsteigenden Infektionen. Hierfür herrscht eine spezielle Scheidenflora innerhalb der Vagina.

Die Scheidenflora

Die Vagina ist ein sehr empfindliches Organ, daher muss es besonders geschützt werden. Ein saures Scheidenmilieu sorgt in der Vagina als biologischer Infektionsschutz. Der pH-Wert liegt bei 4 bis 4,5 und ist damit sehr sauer. Wird dieses Scheidenklima gestört, können sich Krankheitserreger erheblich leichter ausbreiten. Es entsteht ein bakterielles Ungleichgewicht und Keime haben es leichter, eine Infektion auszulösen. Dies macht sich in den meisten Fällen zunächst durch eine Veränderung des Ausflusses, einen unangenehmen Geruch oder durch Brennen, Jucken oder Anschwellen im vaginalen Bereich bemerkbar. In diesem Fall ist unbedingt ein Arzt zu konsultieren.

Form und Lage der Vagina

Die Vagina hat eine schlauchartige Form, deren Wände meist eng aneinanderliegen. Sie ist jedoch sehr dehnbar und passt sich den jeweiligen Begebenheiten an. Beim Geschlechtsverkehr kann sie problemlos den Penis des Mannes aufnehmen und umschließen. Bei der Geburt eines Babys kann sie sich sogar um ein Vielfaches ausdehnen. Möglich wird all dies, da die Scheide von zahlreichen Muskelfasern durchzogen ist, die scherenartige Geflechte als Ringmuskulatur bilden. Mit Unterstützung der Beckenbodenmuskulatur lassen sich diese Muskeln kräftig zusammenziehen.

Vor dem ersten Geschlechtsverkehr wird die weibliche Vagina durch eine Membran, dem sogenannten Jungfernhäutchen (Hymen), geschützt. Dabei handelt es sich um eine sehr elastische Schleimhautfalte, die ca. 1 bis 2 cm hinter dem Scheideneingang liegt und diesen umsäumt. Die Menstruation kann problemlos stattfinden, ohne dass das Jungfernhäutchen beschädigt wird. Auch die Benutzung von Tampons ist unproblematisch und ohne Beschädigung des Jungfernhäutchens möglich. In den meisten Fällen reißt das Jungfernhäutchen beim ersten Geschlechtsakt – dieser Vorgang wird als Defloration bezeichnet. Bei einigen Frauen ist das Jungfernhäutchen jedoch so elastisch, dass es auch nach mehrmaligem Geschlechtsverkehr noch intakt und unbeschädigt ist. Wieder ein Merkmal, wie einzigartig und individuell die weiblichen Geschlechtsorgane sind.

Die Schleimhaut

Innerhalb der Vagina befinden sich keine Drüsen. Die Schleimhaut besteht vielmehr aus einem Zellgewebe, das die Scheide befeuchtet, indem es ein spezielles Sekret absondert. Wird die Frau sexuell stimuliert, so wird ein wässriger Schleim produziert, der wie ein Gleitmittel beim Geschlechtsverkehr wirkt.

Wie dick die oberste Schleimhaut der Vagina (Epithel) ist, hängt im Wesentlichen von den Geschlechtshormonen ab. Im Durchschnitt hat sie einen Durchmesser von 2 bis 4 mm. Doch mit zunehmendem Alter und dem Verlauf des Menstruationszyklus verändert sich der weibliche Körper und damit auch der Hormonhaushalt. Bei Kindern und nach den Wechseljahren herrscht ein Mangel an weiblichen Geschlechtshormonen, daher werden die Zellschichten in der Schleimhaut deutlich reduziert. Bei geschlechtsreifen Frauen hingegen kann die Scheidenschleimhaut aus bis zu 30 Zelllagen bestehen.

Der Eierstock

Der Eierstock zählt zu den inneren weiblichen Geschlechtsorganen und dient der Fortpflanzung. Der als Paar angelegte Eierstock ist das weibliche Gegenstück zu den männlichen Hoden. In ihm werden sowohl die Eizellen als auch die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron gebildet. Diese Hormone haben einen entscheidenden Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden. Weibliche Babys kommen bereits mit ausgebildeten Eierstöcken auf die Welt – sie zählen damit zu den primären Geschlechtsmerkmalen.

Der Eierstock wird von drei Bändern in Position gehalten:

  • das Eierstockgekröse (Mesovarium)
  • das obere bzw. vordere Keimdrüsenband (Ligamentum suspensorium ovarii)
  • das Eierstockeigenband (Ligamentum ovarii proprium)

Der Eileiter

Ebenso wie der Eierstock ist der Eileiter paarig angelegt. Dabei handelt es sich um einen 10 bis 15 cm langen, röhrenförmigen Gang, der von beiden Seiten der Gebärmutter ausgeht und bis zum Eierstock reicht. Im Eileiter wird eine reife Eizelle vom Eierstock bis in die Gebärmutter transportiert. Während das Ei im Eileiter wandert, findet bereits die Befruchtung statt, sofern Spermien im Befruchtungszeitraum vorhanden sind. Erreicht das befruchtete Ei die Gebärmutter, nistet es sich dort ein und die Schwangerschaft beginnt.

Bleibt das Ei auf seiner Wanderschaft im Eileiter hängen, kann es zu einer Eileiterschwangerschaft kommen. In den meisten Fällen kommt es dann zu einem spontanen Schwangerschaftsabbruch (Tubarabort). In Einzelfällen nistet sich das Ei in der Schleimhaut des Eileiters ein. Wird dies nicht rechtzeitig erkannt, kann es zu ernsthaften und lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Die Eileiter sind nur bedingt dehnbar und können reißen. Innere Blutungen sind die Folge, die zu Kreislaufversagen und einem Schockzustand führen können. Findet keine Befruchtung statt, während sich das Ei zur Gebärmutter wandert, wird es mit der nächsten Menstruation ausgeschieden.

Die Gebärmutter

Die Gebärmutter ist der Teil der weiblichen Geschlechtsorgane, in dem sich die Eizellen einnisten und entwickeln, nachdem sie bereits im Eileiter befruchtet wurden. Die Gebärmutter reicht vom äußeren Muttermund bis zum Eileiter und besteht aus insgesamt drei Teilen:

  • dem Gebärmutterhals (Zervix)
  • einer Engstelle zwischen Gebärmutterhals und Gebärmutterkörper (Isthmus uteri)
  • dem Gebärmutterkörper (Korpus)

In der Gebärmutter reifen die Föten bis zur Geburtsreife heran. Stark ausgeprägte Muskelschichten unterstützen die Geburt des Kindes bei der Austreibung. Bei der Gebärmutter handelt es sich um ein sogenanntes Hohlorgan, das optisch einer auf dem Kopf stehenden Birne ähnelt. Die Größe variiert von Frau zu Frau; im Durchschnitt misst eine Gebärmutter ca. 7 cm in der Länge und ca. 5 cm in der Breite, bei einer Wandstärke von etwa 2 bis 3 cm. Die Gebärmutter liegt anatomisch direkt zwischen der Harnblase und dem Mastdarm in der Bauchhöhle.

Der Scheideneingang

Um den Scheideneingang genau kennenzulernen, lohnt sich die Betrachtung einer dNature Vagina, denn sie zeigt genau auf, wie die weiblichen Geschlechtsorgane aufgebaut und angeordnet sind.

Jede Schamlippe ist anders – dNature Vaginas Pussyprint Pia und Pussyprint Babsi im Vergleich
Abb. 03 – Jede Schamlippe ist anders: dNature Vaginas Pussyprint Pia und Pussyprint Babsi im Vergleich

Fragen wie „Wie sieht der Scheideneingang aus?" lassen sich so schnell und unkompliziert klären, denn die dNature Vagina Modelle können nicht nur betrachtet, sondern auch angefasst werden. So kann eine weibliche Vagina aktiv erkundet und studiert werden. Die Modelle zeigen den Aufbau der Scheide, die kleine Öffnung der Harnröhre, einige Modelle sogar auch den Anus. Auch die Stelle, an der sich das Jungfernhäutchen befindet, kann ertastet werden.

Gerade Personen, die sich mit weiblicher Anatomie auseinandersetzen möchten, können sich intensiv mit den Modellen aus der dNature Vagina Serie beschäftigen. Männer, die sich unsicher im Umgang mit Frauen fühlen, können an diesen authentisch gearbeiteten Vaginas üben und sich mit den Begebenheiten der weiblichen Genitalien vertraut machen. Im Sexualkontakt mit einer Partnerin wird es dann auch kein Problem mehr sein, den Scheideneingang zu finden oder die Punkte zu ermitteln, die die Frau in besonderer Weise sexuell stimulieren. Durch das Üben an den dNature Vaginas wird somit das Selbstbewusstsein gesteigert.

Lehrmittel und Modelle

Um die Anatomie der Frau zu verstehen, eignen sich dNature Vagina Modelle hervorragend, denn sie sind einer natürlichen Vagina exakt nachempfunden. Diese künstlichen weiblichen Geschlechtsorgane sind daher in vielen Bereichen als praktisches Lehrmittel und authentisches Anschauungsobjekt einsetzbar.

In vielen Bereichen wird Wissen über die weiblichen Genitalien gefordert und gefördert:

  • Paartherapie & Sexualtherapie
  • Psychologie
  • Medizin und Forschungsprojekte
  • Schulen und Universitäten
  • Piercingstudios
  • Alle Bereiche, in denen die Funktion der weiblichen Geschlechtsorgane nachvollzogen werden soll

Paartherapie und Sexualtherapie

Zahlreiche Pädagogen haben erkannt, dass dNature Vaginas auf leicht verständliche Weise verdeutlichen, wie der weibliche Intimbereich aufgebaut ist und wie er funktioniert. Diese Modelle können beispielsweise in der Paar- und Sexualtherapie hilfreiche Dienste leisten, wenn ein Paar das eigene Sexualleben verbessern und bereichern möchte. Gerade Männer haben häufig Probleme, die weibliche Sexualität zu verstehen, trauen sich aber auch nicht, die Frau direkt zu fragen, an welchen Stellen sie berührt und stimuliert werden möchte. Über Sexualität offen und ehrlich sprechen fällt nach wie vor vielen Menschen schwer. Zudem möchte sich ein Mann auch nicht als unwissend outen – dies würde an seinem Selbstwertgefühl kratzen.

Einfacher ist es daher, die dNature Vagina Modelle zu verwenden. Durch die Anschauungsobjekte entwickelt sich bei den Paaren ein besonderes Gefühl für die weiblichen Geschlechtsorgane und der Umgang mit den weiblichen Geschlechtsteilen kann auf spielerische Weise erfolgen. dNature Vaginas sind praktische Anfassmodelle, die sich absolut authentisch anfühlen und aufzeigen, wie unterschiedlich Vaginas bei Frauen sind. Jede dNature Vagina ist ein Modell der Vagina einer echten, realen Frau. Im Sortiment befinden sich Modelle von jungen als auch von Frauen im fortgeschrittenen Alter.

In der Paartherapie kann genau aufgezeigt werden, an welcher Stelle eine Frau zu stimulieren ist und wie sie an welcher Stelle berührt werden möchte. Paartherapeuten bestätigen, dass es einfacher ist, an einem Modell in der Praxis zu üben als am eigenen Körper. Durch die BOOGINA Soft Prints sinkt die Hemmschwelle, über die eigene Sexualität zu reden und die gegenseitigen Bedürfnisse zu formulieren. Neu erworbene Kenntnisse werden dann in privater Atmosphäre ausprobiert und umgesetzt.

Psychologie

In der Psychologie dienen die künstlichen Vaginas als Hilfsmittel, um sexuelle Blockaden zu lösen oder bestimmte Neigungen mit dem Therapeuten zu besprechen. Das Bewusstsein für die weibliche Sexualität kann besser nachvollzogen werden, denn die Modelle lassen sich anfassen und spiegeln ein realistisches Gefühl. Auch hier gestalten sich Gespräche über die weiblichen Geschlechtsteile wesentlich einfacher, wenn etwas am Modell gezeigt werden kann, als wenn es konkret ausgesprochen werden müsste.

Die künstlichen Vaginas brechen das Eis und bauen Brücken. Anhand der dNature Vaginas können Pädagogen den Patienten wesentlich leichter die Hemmungen und das Schamgefühl nehmen. So können Ängste abgebaut und Selbstsicherheit aufgebaut werden.

Medizin und Forschung

Auch im Bereich der Medizin und der Forschung haben sich dNature Vaginas bereits bewährt, denn sie dienen den Studenten als praktisches und originalgetreues Anschauungsobjekt. Medizinisch notwendige Eingriffe können ebenso diskutiert werden wie kosmetische Veränderungen an den weiblichen Geschlechtsorganen. Operative Vorgehensweisen können direkt am künstlichen Modell besprochen und Fragen zum Umgang mit den weiblichen Genitalien bei medizinischen Behandlungen geklärt werden.

Schulen und Universitäten

In Schulen können Lehrer und Erzieher dNature Vaginas für den Aufklärungs- bzw. Sexualkundeunterricht verwenden. Die Vaginas bestehen aus einem medizinischen Silikon und fühlen sich absolut lebensecht an. Dennoch haben die Modelle keinerlei anstößigen oder peinlichen Charakter – im Gegenteil.

Anatomie der menschlichen Vagina – mit dNature Vagina Sindy
Abb. 04 – Anatomie der menschlichen Vagina, mit dNature Vagina Sindy

Bislang werden die Geschlechtsorgane in Schulen hauptsächlich anhand von Büchern oder mit Bildern, die an die Wand projiziert werden, erklärt. Doch mit den dNature Vaginas können die Schüler die weiblichen Genitalien auch haptisch im wörtlichen Sinne begreifen. Da die Modelle einer realistischen Vagina entsprechen, bekommen die Schüler unter pädagogischen Gesichtspunkten ein natürliches Gefühl für den Umgang mit der Freundin.

Piercingstudios

Piercingstudios sind ebenfalls dankbare Abnehmer für die dNature Vaginas, denn Piercings liegen bekanntlich seit Jahren voll im Trend. Intimpiercings werden dabei immer beliebter, denn sie haben etwas Geheimnisvolles und überaus Reizvolles an sich. Es ist ein verborgenes Schmuckstück, das den Intimbereich schmückt. Träger berichten zudem von einem zusätzlichen Lustgefühl bei sexuellen Aktivitäten.

Nach einer Studie, die in den USA durchgeführt wurde, tragen etwa 12 bis 14 Prozent der jungen Studenten ein Intimpiercing – weit mehr als allgemein vermutet wird. Je älter die Befragten werden, desto seltener werden hingegen auch die Intimpiercings. Es handelt sich dabei also um einen modernen Trend, der immer mehr Anklang findet. Ob sich jemand für ein Intimpiercing entscheidet, hängt sicherlich mit gesellschaftlichen Strukturen, moralischen Vorstellungen und der eigenen Erziehung in der Kindheit zusammen.

In Piercingstudios werden die dNature Vaginas als Modell verwendet, um aufzuzeigen, an welchen Stellen Piercings gesetzt werden können und wie sich diese dann optisch präsentieren. Im Gespräch mit dem Piercer ist es einfacher, die Details zu besprechen als am eigenen Körper. Hier müssten Spiegel verwendet werden, um als Frau die gewünschte Stelle selbst sehen zu können. Anhand eines dNature Vagina Modells ist die Platzierung des gewünschten Piercings sofort geklärt.